Sturz in den Herbst

Nachdem Patricia bereits im Frühjahr mit Matilda im Krankenhaus war, um deren Lippe nähen zu lassen, war am Freitag nun Paula an der Reihe. In der Kita beim Sport auf eine Sprosse einer Sprossenwand gefallen, hatte die Lippe einen Riss und musste genäht werden. Unter nie gehörtem Geschrei, musste Patricia erfahren – und sicher vor allem auch Paula erleiden.

Nach zwei Tagen sieht die Welt nun wieder viel besser aus und wir hoffen nun nur noch, dass der angegriffene Schneidezahn, keinen weiteren Ärger macht.

in Lemgo

5 Jahre Paula :-)

Nun ist es schon 5 Jahre her, dass Paula nachts gegen 2 Uhr zu uns kam. Unser „kleiner Aal“, der sich wendig durchs Leben bewegt, schlagfertig, humorvoll – ja, mitunter auch „zickig“. Vor allem aber sehr liebevoll und wir freuen uns, ein so großes Mädchen zu sehen 🙂

Großes Mädchen

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Meima!

Matilda hat in den paar Stunden Kita sehr schnell gelernt „Meima!“ auszurufen, um Besitzstände zu wahren.
Dabei handelt es sich nicht immer im wirkliches Eigentum, sondern ist oft natürlich nur der Anspruch darauf.

Das hält Paula nicht davon ab, aktuell den dringenden Wunsch zu haben, erwachsen zu sein … um endlich selbst ein Baby zu haben 😉

Angekommen

… ist die Paula. Irgendwie. In ihrem Leben. Ist im Winter mindestens 10cm gewachsen, hat seit ihrer Paukenröhrchen-Polypen-OP zwei Kilo zugenommen (vorher lag sie immer knapp an der Grenze zum Untergewicht und mäkelte ständig am Essen herum, neuerdings kann sie essen wie ein Scheunendrescher), lernt fleißig schwimmen und ist gerade sehr bei sich und in sich. (es sei denn, sie ist gerade außer sich 😉 ) ….

(und nein, sie hat nicht Geburtstag, sie ist nur gerade mal wieder Königin …)

angekommen

Pfff …

Das Paulakind schaut in den blauen Himmel, über den malerisch kleine weiße Wolken wandern. Das Kind seufzt und sagt: „das Weiße sind die Wolken und das blaue dahinter der Himmel, oder?“ Ich bejahe das und sage, dass das Blaue eigentlich das Weltall ist, in dem all unsere Planeten herumschweben. Das Kind daraufhin: „Das Weltall ist aber viel älter als die Wolken, oder?“ Recht hat sie – aber warum habe ich noch nie darüber nachgedacht, wenn ich in den Himmel geschaut habe?

Gespräch am Frühstückstisch

Heute morgen redeten Paula und Jonathan darüber, dass sie ihr Mutter-Vater-Kind-Spiel von gestern heute Nachmittag gern fortführen wollten. Paula sagte „Und wir haben VIER Kinder!“ Jonathan sagte „Moment, es sind doch nur drei, oder? Paula wie viele Kinder haben wir eigentlich?“ Paula darauf: „Vier sind es. Das eine macht heute wieder mit bei der Familie.“ (schön, dass sich auch Puppenkinder mal eine Auszeit nehmen dürfen 😉 )

Das Ferienende naht

Leider. Morgen ist der letzte Ferientag, bevor es übermorgen wieder losgeht mit Schule und Kindergarten und den Pflichtfahrten zu diversen Terminen, und zahlreichen geplanten und ungeplanten Essens- und Schlafensgästen, die die Kinder mit nach Hause bringen. War ich im letzten Jahr noch froh, wenn die beiden Großen ab und an mal das Haus verließen, damit die kleinste Dame ab und an eine Mütze Schlaf bekam, finde ich die Ferien gerade (mal abgesehen von Herrn Noro, der alle bis auf Matilda befallen und doch einige Tage arg mitgenommen hat) sehr entspannt. Die beiden Großen haben ihre eigene Spiel-Dynamik, sind sehr heiß auf so handfeste Dinge wie Kochen und Backen (am liebsten alles ganz allein), so dass wir das Norovirus-Gewichtsabnahme-Kompensationsprogramm aufgefahren haben, die Allerkleinste liebt ihre großen Geschwister Tatta (Jonathan) und Paba (Paula) abgöttisch und guckt sich jeden Blödsinn von ihnen ab, rennt im Affentempo hinter ihnen her und möchte eigentlich nur und haargenau die gleichen Dinge, die die Geschwister machen, und da geht es um Kartoffelschälen, Essen mit Messer und Gabeln, Uno und Halli Galli, Trampolinspringen, Balancieren auf Sofalehnen, die Bedienung des CD-Spielers oder der elektrischen Zahnbürste. Geht natürlich alles nicht immer, wie sie es sich vorstellt, aber unser sonniges Mädchen stört sich nicht allzu sehr daran, für Perfektionismus ist sie noch zu jung. Paula ist in den Ferien gefühlt 10 cm gewachsen, und wir haben alle plötzlich zu kurzen Pullover und Hosen in Matildas Kleiderschrank hinübergeräumt. Sie redet neuerdings genau so viel wie Jonathan. Der wiederum läuft derzeit gern fast bis zum Mittagessen im Schlafanzug herum und genießt den Schlendrian. Hinweisen auf seinen Bohème-Stil begegnet er wie sein derzeitiger Held Karlsson vom Dach gern mit den Worten „Das stört doch keinen großen Geist!“ (diesen Satz muss ich unbedingt mal in mein Standard-Floskel-Repertoire übernehmen …) Da ich mir dieser Tage auch Ferien von der Waschmaschine und dem Wischeimer (und der Arbeitsagentur) genommen habe, würde ich gern noch ein paar Ferientage anhängen. Durch Herrn Noro haben wir schließlich eine ganze Woche verloren …