Leider. Morgen ist der letzte Ferientag, bevor es übermorgen wieder losgeht mit Schule und Kindergarten und den Pflichtfahrten zu diversen Terminen, und zahlreichen geplanten und ungeplanten Essens- und Schlafensgästen, die die Kinder mit nach Hause bringen. War ich im letzten Jahr noch froh, wenn die beiden Großen ab und an mal das Haus verließen, damit die kleinste Dame ab und an eine Mütze Schlaf bekam, finde ich die Ferien gerade (mal abgesehen von Herrn Noro, der alle bis auf Matilda befallen und doch einige Tage arg mitgenommen hat) sehr entspannt. Die beiden Großen haben ihre eigene Spiel-Dynamik, sind sehr heiß auf so handfeste Dinge wie Kochen und Backen (am liebsten alles ganz allein), so dass wir das Norovirus-Gewichtsabnahme-Kompensationsprogramm aufgefahren haben, die Allerkleinste liebt ihre großen Geschwister Tatta (Jonathan) und Paba (Paula) abgöttisch und guckt sich jeden Blödsinn von ihnen ab, rennt im Affentempo hinter ihnen her und möchte eigentlich nur und haargenau die gleichen Dinge, die die Geschwister machen, und da geht es um Kartoffelschälen, Essen mit Messer und Gabeln, Uno und Halli Galli, Trampolinspringen, Balancieren auf Sofalehnen, die Bedienung des CD-Spielers oder der elektrischen Zahnbürste. Geht natürlich alles nicht immer, wie sie es sich vorstellt, aber unser sonniges Mädchen stört sich nicht allzu sehr daran, für Perfektionismus ist sie noch zu jung. Paula ist in den Ferien gefühlt 10 cm gewachsen, und wir haben alle plötzlich zu kurzen Pullover und Hosen in Matildas Kleiderschrank hinübergeräumt. Sie redet neuerdings genau so viel wie Jonathan. Der wiederum läuft derzeit gern fast bis zum Mittagessen im Schlafanzug herum und genießt den Schlendrian. Hinweisen auf seinen Bohème-Stil begegnet er wie sein derzeitiger Held Karlsson vom Dach gern mit den Worten „Das stört doch keinen großen Geist!“ (diesen Satz muss ich unbedingt mal in mein Standard-Floskel-Repertoire übernehmen …) Da ich mir dieser Tage auch Ferien von der Waschmaschine und dem Wischeimer (und der Arbeitsagentur) genommen habe, würde ich gern noch ein paar Ferientage anhängen. Durch Herrn Noro haben wir schließlich eine ganze Woche verloren …
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Einer für alle – der neue Blog für alle Kinder
Seit Jonathan etwa ein halbes Jahr alt war, haben wir ihn im Weblog begleitet und dann für Paula und Matilda einen eigenen Blog aufgesetzt.
Waren die Einträge anfangs mit viel Text und wenigen und kleinen Bildern versehen, wurden die Bilder immer größer und die Texte immer kürzer. Wahrscheinlich wurde einfach auch die Zeit immer kürzer zum Schreiben.
In den letzten Monaten merkten wir, dass es wenig Sinn macht, für jedes unserer drei Knirpse einen eigenen Blog zu schreiben, darum nun „Einer für alle“. Dank Tagging können wir ja immer noch schön nach Kindern „sortieren“.
Einer für alle letztlich auch deshalb, weil wir viele erzählenswerte Dinge als Familie erleben und nicht ein Kind für sich allein.
Technisch sagen wir auch Nucleus Adieu, keine Ahnung, warum wir uns 2004 für Nucleus und nicht für WordPress entschieden haben. Aber heute hat WordPress dann doch die Nase vorn 😉