Das Paulakind schaut in den blauen Himmel, über den malerisch kleine weiße Wolken wandern. Das Kind seufzt und sagt: „das Weiße sind die Wolken und das blaue dahinter der Himmel, oder?“ Ich bejahe das und sage, dass das Blaue eigentlich das Weltall ist, in dem all unsere Planeten herumschweben. Das Kind daraufhin: „Das Weltall ist aber viel älter als die Wolken, oder?“ Recht hat sie – aber warum habe ich noch nie darüber nachgedacht, wenn ich in den Himmel geschaut habe?
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Karneval 2010
Die eine riss sich nach zwei Minuten das Kleinkindkostüm vom Leibe – recht hat sie, sieht auch ohne wesentlich hübscher aus 😉 …

die andere war plötzlich Prinzessin und hatte noch gar keinen Benimm-Kurs gemacht vorher …

… und der Große fand das mit dem Foto sowieso überflüssig. Da schulfrei ist, konnte er heute ungestört mit seinen alten Kita-Kumpels spielen …
(so ist das mit dem Karneval in Ostwestfalen …)
Voodoo-Zauber?
„Und jetzt haben wir einen Postkasten im Klassenzimmer“, erzählt der Sohn im Auto bei der Heimfahrt, „in den können wir kleine Briefchen packen, wenn uns jemand geärgert hat oder wir uns über die Lehrerin geärgert haben, wenn wir uns das nicht selbst zu sagen trauen. Also wir können da unsere Beschwörungen reinwerfen!“ Die Mutter, gerade im dichtesten Berufsverkehr, dreht vor Verwirrung eine Ehrenrunde im Kreisverkehr und fragt in schönster Goo.gle-Manier: „Meintest du Beschwerden?“ „Jaaa!“, ruft das Kind erleichtert vom Rücksitz – und die Mutter atmet auf. Man weiß ja auch nie, was Beschwörungen so alles anrichten können …
Eisbär
Na ja, eher Schneebär, aber er schaut jetzt zu uns ins Wohnzimmer hinein und dank der nahenden Nacht weint er auch nicht allzu viele Tautropfen-Tränen …

Besonders schlimmer Fall
Paula über eine Kita-Freundin, die offenbar doll unter ihren Windpocken leidet: „Vielleicht hat sie ja nicht Windpocken, sondern WindBEULEN!“ (hoffen wir das mal nicht …)
Herkules?
Wie bitteschön bekommt ein 18 Monate altes kleines Mädchen versiegelte PET-Flaschen geöffnet, an denen manchmal Erwachsene verzweifeln? Aber da dieses Mädchen auch Schlüssel umdrehen, Herdplatten anstellen und Menschen mit A (weiter kam sie nicht, da wurde das Telefon konfisziert) in der Telefon-Rufliste ausfindig machen kann, wundert mich ehrlich gesagt bald gar nichts mehr. Vielleicht sollte ich morgens einfach mal liegen bleiben und darauf warten, dass sie mir Kaffee bringt.
Gespräch am Frühstückstisch
Heute morgen redeten Paula und Jonathan darüber, dass sie ihr Mutter-Vater-Kind-Spiel von gestern heute Nachmittag gern fortführen wollten. Paula sagte „Und wir haben VIER Kinder!“ Jonathan sagte „Moment, es sind doch nur drei, oder? Paula wie viele Kinder haben wir eigentlich?“ Paula darauf: „Vier sind es. Das eine macht heute wieder mit bei der Familie.“ (schön, dass sich auch Puppenkinder mal eine Auszeit nehmen dürfen 😉 )
Mediale Vererbung
Ich war sicherlich älter als 18 Monate, als ich diese Zeichentrickserie zum ersten Mal geschaut habe. Ich habe sie heiß und innig geliebt und meine Puppe Trixi alias Clara im KinderRollstuhl durch die Gegend geschoben. Derzeit läuft Heidi wieder im Vorabendprogramm auf KIKA – eigentlich für unsere Großen, aber die Allerjüngste hat ihre größte Freude an der Serie, und sobald die Titelmelodie erklingt, singt sie aus voller Brust „Heidnj, Heidnj“ und dreht sich dabei klatschend im Kreis. Klarer Fall von dominanter Vererbung 😉
Kaaalt!
Findet jedenfalls das jüngste Familienmitglied, das bis zur Hüfte im 50cm tiefen Schnee steckt. Für ca. 10 Minuten hat sie Spaß an der Sache, aber dann wird kläglich der „kaaalt“-Wehschrei ausgestoßen. Da hilft dann auch die Bespaßung durch die großen Geschwister nicht mehr wirklich.
Und für Dokumentationszwecke ein paar Winterbilder, damit wir später unseren Kindern zeigen können, wie so ein richtiger Winter 2010 ausschaute, nicht so ne Matschepampe wie im Jahr 2040 😉 …


