Archiv des Autors: Patricia
Neue Frisur
„Alles ab bis zu den Ohren!“, sprach die Paula zur Friseurin, die Wert darauf legt, nicht Friseuse genannt zu werden. Und die Friseurin tat, was man ihr sagte. Ergebnis: eine fesche Kurzhaarfrisur!

Hartnäckig
Matilda redet. Viel und auch sehr deutlich. Und mittlerweile auch komplizierte Wörter, Konjunktive und Imperative (vor allem diese!). Nur ihren eigenen Namen, den weigert sie sich bis heute zu sagen. Sie ist „Mämä“ (anfangs dachten wir immer, sie meint Mama und waren etwas verwirrt!). Solche Experimente wie „Sag mal Matilda!“ enden bei uns damit, dass das Kindchen lieb lächelt und „Mämä“ ruft. Ich bin gespannt, wann unser kleines Mämä-Mädchen seinen Namen entdeckt …
Schneefreie Fluten
Frohes Neues Jahr 2011
Schneemänner und -frauen

… und es schneit und schneit und schneit …!
Wochenend-Impressionen
Das wunderschöne Herbstwetter lockt uns nach draußen. Am Samstag auf die Kirmes, am Sonntag ins Freilichtmuseum nach Detmold, wo wir dank Museumskarte ganzjährig freien Eintritt genießen.




Zwei
Eigentlich ist es doch erst ein paar Tage her, seit du zur Welt kamst, kleine Motte! Und jetzt läufst du neben uns her, spielst mit den und wie die Großen, redest jeden Tag mehr und deutlicher, bist freundlich, liebenswert, verschmust und hilfsbereit und ruhst so ganz in dir. Deinen Geburtstag hast du genossen, vor allem den Kuchen und die Tatsache, dass dir an diesem Tag jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wurde. Gerade rechtzeitig hast du den blöden Magen-Darm-Virus in die Flucht geschlagen, so dass wir an einem ebenso sonnigen Tag wie dem deiner Geburt sehr viel Spaß miteinander hatten.
Sieben
Herzlichen Glückwunsch, großes Kind! Wir freuen uns, dass du bei uns bist und staunen darüber, was du so alles kannst, weißt und tust. Zum Geburtstag gab es für dich Naturkind feine Outdoor-Sachen: eine Lampe, die durch Kurbeln Licht erzeugt, ein Taschenmesser, ein Fernrohr und ein Schnitz-Set. Vor allem letzteres ist heiß begehrt, hier werden Stöcke, Holzbrettchen und Ähnliches bearbeitet und auf unserer Terrasse liegen eine Menge Sägespäne mittlerweile. Du bist der beste große Bruder der Welt, der schnellste Esser, der kuscheligste Sohn und größte Fummler unter der Sonne (es gibt so gut wie kein Gerät, das du nicht ausprobierst, anfasst, anstellst, auseinanderschraubst). Die sieben Jahre mit dir sind wie im Flug vergangen!
Liebe Motte
Bald wirst du zwei Jahre alt und bist doch nach wie vor unser Baby – obwohl du so selbstständig und selbstbewusst bist, dass man von außen kaum auf die Idee käme, du könntest noch ein Baby sein. Kein Klettergerüst ist dir zu hoch, kein Zimmer zu dunkel, kein Wort zu schwierig – du probierst alles aus. Und bringst dich und deinen kleinen Körper dabei manchmal ganz schön in Gefahr. Du bist das Kind, bei dem mir bislang am allermeisten das Herz in den Bauch gerutscht ist: Du hast Muggelsteine verschluckt und wärst fast daran erstickt, du bist im Kindergarten so bös gestürzt, dass wir mit dir in die Notaufnahme zum Nähen mussten – und vom Fieberkrampf rede ich lieber nicht einmal. Nach wie vor schläfst du rekordverdächtig wenig. Das war schon so, als du ein wirkliches Baby warst. Dabei bist du aber unglaublich wach, aufmerksam und gut gelaunt, so dass ich fürchte, du brauchst einfach nicht mehr Schlaf. Als Dritte im Bunde bist du ein klassisches „Me too“-Kind. Alles, was die Großen machen, essen, spielen, sagen, tust du auch. Sagst dazu „Ich auch“. Und schneidest mit Bastelscheren Knäckebrot durch, putzt mit der Toilettenbürste Fenster und cremst dich mit Mamas Duschlotion von Kopf bis Fuß ein, um den Schmier anschließend mit Feuchttüchern zu beseitigen. Du schmust gern – mit uns allen. Und verteilst freigiebig Küsschen an uns und deine Geschwister. Zwar bist du die Kleinste, das hält dich aber nicht davon ab, für uns alle zu sorgen, dich darum zu kümmern, dass wir immer Schuhe tragen, wenn wir hinausgehen, dass wir pünktlich zum Essen kommen „Pauja, Honi Essen fertich!“, uns die Hände waschen und unseren Mittagsschlaf halten. Zu deinen Lieblingsbeschäftigungen zählen neben genüsslichem Essen vor allem Buchanschauen (deine Geschwister schaffen abends eine Geschichte oder ein Buch, du schaffst mühelos sieben), Dinge verstecken und neuerdings Quatsch machen und selbst am lautesten darüber lachen. Du warst und bist eine kleine Strahlemaus, und selbst die Mini-Wutausbrüche, die du manchmal bekommst, wenn die Dinge nicht so laufen, wie du es dir vorstellst, sind so schnell vorbei wie ein Regenschauer an einem heißen Sommertag. Kleines Kind, du hast uns rund gemacht!










