Endlich, mit den warmen Tagen kommen die selbst gepflückten Erdbeeren vom Feld hinter dem Dorf!
Archiv des Autors: Kai
Endlich Sommer!
Schwarzer Montag mit Happy End
Ein rabenschwarzer Montag liegt hinter uns. Ich kann es nur aus meiner Sicht erzählen: Kurz nach 13 Uhr rief mich Patricia an und schluchzte ins Telefon „Kai, Matilda bewegt sich nicht mehr und ist ganz blau! Ich habe gerade den Notarzt gerufen… sie wird einen Fieberkrampf haben.“
Panik, Jonathan und Paula weinten im Hintergrund, ich hörte die Nachbarin hinzukommen, dann fuhr ich los nach Hause.
So schwarz diese Minuten aussahen, so ging doch „alles gut aus“.
Ein Fieberkrampf sieht dramatisch aus, sollte von einer Gehirnhautentzündung unterschieden werden – ist aber bei allem anderen Anschein nicht lebensbedrohlich, erzeugt keine Schäden. (Sicher ist das „in der Regel“ so und wir hoffen, hier ganz stupide normal zu sein!)
Patricia blieb mit Matilda bis Dienstag im Krankenhaus und seitdem bewegen wir uns wieder vorsichtig auf den Alltag zu. Ich erinnere mich an meine Katze, nachdem sie unvermutet vom Fensterbrett im 2. Stock gestürzt war – noch tagelang schlich sie eng an den Boden gepresst durch die Wohnung, immer in Sorge, ihr könnte der Boden wieder unter den Füßen wegbrechen.
So erleben wir auch diese Tage und hoffen, dass wir doch wieder annähernd entspannt am Fenster sitzen können, wie es irgendwann meine Katze auch wieder konnte.
Und, dass das böse Fiebermonster da bleibt, wo der Pfeffer wächst!
Ausflug, um Ruhe ins Haus zu bekommen
Osterferien … schon vorbei
Wie immer, freie Tage vergehen mindestens doppelt so schnell wie normale Alltagstage. So auch diese Osterferien.
Immerhin, die Stürze und Magen-Darm-Infekte lagen bereits knapp hinter uns, sodass krankheitsbedingt nicht so viel drohte – eigentlich ist das ja immer anders.
Das Wetter zu Ostern war gar nicht so schlimm, wie ursprünglich angekündigt, also konnten wir endlich wieder längere Zeit im Garten sein.
Die Kinder haben ihr Piratenschiff (unser Urlaub des letzten Jahres 😉 wieder in Besitz genommen, das monatelang traurig im Morast des ostwestfälischen Winters zu versinken drohte. Neu an Bord auf dem Oberdeck nun auch Matilda, die stolz darauf herumspazierte – wenn Mama oder Papa sie hinaufbeförderte.
Am Ostersonntag konnte dann drinnen wie draußen gesucht werden, Schokolode und Bücher und ein auch von Jonathan bewusst verdrängtes Geheimnis um den Osterhasen.
In der Ferienwoche nach Ostern fuhren wir wieder einmal in den Zoo nach Dortmund, grillten endlich an, beherbergten befreundete Kinder, deren Bruder nach einem Treppensturz zur Überwachung mit seiner Mama im Krankenhaus war, eroberten den Lieblingswald von Jonathan wieder und bauten dort am Bach Staudämme. Natürlich mit ausreichend Wasser in den Gummistiefeln, aber kein Kind murrte.
In den Pausen trieben wir Jonathan in Richtung Mathe üben vor uns her – was die Schule nicht schafft, müssen die Eltern eben richten. So langsam versteht man das mit der fehlenden Chancengleichheit, wie dumm von uns, dass wir Eltern einmal meinten, beide arbeiten zu können … aber dieser Ärger gehört nicht hierher.
Geschwind ist der Sonntag da und der Alltag steht hinter den Bergen bereit, hier noch ein paar Bilder zum vergangenen Urlaub.
Meima!
Matilda hat in den paar Stunden Kita sehr schnell gelernt „Meima!“ auszurufen, um Besitzstände zu wahren.
Dabei handelt es sich nicht immer im wirkliches Eigentum, sondern ist oft natürlich nur der Anspruch darauf.
Das hält Paula nicht davon ab, aktuell den dringenden Wunsch zu haben, erwachsen zu sein … um endlich selbst ein Baby zu haben 😉

















