Schwarzer Montag mit Happy End

Ein rabenschwarzer Montag liegt hinter uns. Ich kann es nur aus meiner Sicht erzählen: Kurz nach 13 Uhr rief mich Patricia an und schluchzte ins Telefon „Kai, Matilda bewegt sich nicht mehr und ist ganz blau! Ich habe gerade den Notarzt gerufen… sie wird einen Fieberkrampf haben.“
Panik, Jonathan und Paula weinten im Hintergrund, ich hörte die Nachbarin hinzukommen, dann fuhr ich los nach Hause.

So schwarz diese Minuten aussahen, so ging doch „alles gut aus“.
Ein Fieberkrampf sieht dramatisch aus, sollte von einer Gehirnhautentzündung unterschieden werden – ist aber bei allem anderen Anschein nicht lebensbedrohlich, erzeugt keine Schäden. (Sicher ist das „in der Regel“ so und wir hoffen, hier ganz stupide normal zu sein!)

Patricia blieb mit Matilda bis Dienstag im Krankenhaus und seitdem bewegen wir uns wieder vorsichtig auf den Alltag zu. Ich erinnere mich an meine Katze, nachdem sie unvermutet vom Fensterbrett im 2. Stock gestürzt war – noch tagelang schlich sie eng an den Boden gepresst durch die Wohnung, immer in Sorge, ihr könnte der Boden wieder unter den Füßen wegbrechen.
So erleben wir auch diese Tage und hoffen, dass wir doch wieder annähernd entspannt am Fenster sitzen können, wie es irgendwann meine Katze auch wieder konnte.
Und, dass das böse Fiebermonster da bleibt, wo der Pfeffer wächst!

2 Gedanken zu „Schwarzer Montag mit Happy End

  1. Dieser Eintrag schockt. Ein Glück, dass alles gut ausgegangen ist.

  2. eine böse geschichte, die man nicht wirklich braucht im eigenen lebens-erfahrungsschatz. gott sei dank ist es gutgegangen. hoffen wir, dass es sich nicht wiederholt. von hier aus alles gute, marcus

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