Am Dienstag saßen wir beim Mittagstisch und irgendjemand warf in den Raum: „Ach, so eine Katze wäre doch schön … wollen wir nicht doch mal im Tierheim vorbeifahren?“ Das war nicht wirklich eine fixe Idee, denn schon lange wollten wir wieder eine Katze haben (Pepsi war 2007 gestorben) – wir hatten noch vor einigen Monaten gesagt, nach dem Referendariat. Und das ist nun schon wieder ein paar Monate her.
Große Begeisterung also in der Familienrunde und so fuhren wir am 30.07. ins Tierheim.
Wir schauten uns viele Katzen an, einige schnurrten sich gerade in das Herz von Patricia, mochten aber nicht so recht von den Kindern gestreichelt werden. Manche Katzenkinder durften nur zu zweit abgegeben werden oder waren schon im Tierheim als Rabauke aufgefallen.
Nachdem wir uns schon fast für eine ruhige, aber doch noch sehr scheue Katze entschieden hatten, wurde uns noch Lenny gezeigt. Ein Kater von etwa 1,5 Jahren, der im Tierheim von den anderen Katzen gemobbt wurde – zu Menschen ist er sehr lieb, lässt sich gern streicheln.
Nun, Lenny hat das Herz der Familie erobert und so vereinbarten wir eine Nacht Bedenkzeit – und holten Lenny am 31.07. nachmittags ab.
Entgegen der Ankündigung, wir sollten uns nicht wundern, er würde sich bestimmt erst einmal verstecken, stolzierte Lenny ziemlich mutig durch sein neues Zuhause.
Für die Kinder und gerade für Matilda ist so ein Kater ungewöhnlich und es bedarf einiger Übung, die ersten Ängste zu überwinden. Aber gerade auch das war erwünscht, das Kennenlernen des Lebens mit einem Tier – und das wird mit Lenny sicher sehr gut gelingen.